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Unser Tipp der Woche!

am Sonntag, 12. September, ca. 15.00 Uhr

SCHAFABTRIEB IM SCHNALSTAL

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Archiv für August 2007

Road free!

Top - die Wette gilt!Wir lieben die Herausforderung!Die Stilfserjoch Straße gilt als Pionierleistung des Gebirgstraßenbaus. Nach nur fünfjähriger Bauzeit, von 1820 bis 1825, hat Ingenieur Carlo Donegani, zur Zeit des Wiener Kongresses, Spondinig und Worms (Bormio) für die Postpferdekutsche erschlossen. Die Straße ist insgesamt 49,2435 km lang. 48 Kehren führen von Spondinig bis zur Passhöhe (2763 m), weitere 34 von dort nach Bormio. Die Straße verbindet heute drei Nachbartäler der Zentralalpen: den Vinschgau, das Münstertal und das Veltlin und die Länder Südtirol, Graubünden und die Lombardei in zwei Staaten.
Am 1. September 2007 wird die Stilfserjoch-Straße wieder für den motorisierten Verkehr gesperrt und somit sind alle Radfahrer und Liebhaber alpiner Traumstraßen eingeladen die landschaftlichen und klimatischen Höhenstufen des Nationalparks zu durchradeln.

Die Straße hat eine bewegte Geschichte erlebt: nach der Pferdekutsche das Jahrhundert der Auto- und Motorradfahrer. Sie gilt auch als beliebtes Ziel für Radfahrer. Allen begeisterten Anhängern des Radsports ist die Stilfserjoch-Straße als Königsetappe des Giro d`Italia bekannt.

Wer an der Stilfserjoch-Wette unseres Dolce Vita Hotel Lindenhof teilnehmen und einen Wellnessgutschein oder gar 1 Woche Dolce Vita Ferien gewinnen möchte, hier nähere Infos dazu!
Also nichts wie rauf auf den Drahtesel und los gehts!

Dolcefarniente

Ausruhen und abschalten

Als Mitarbeiterin der Dolce Vita Hotels ist es schon schwer, für sich selbst das passende Urlaubsquartier zu finden. Ist man doch ständig auf der Suche nach etwas, was den Dolce Vita Hotel-Standards ähnelt – diesen Komfort, diesen Service, diese Angebote und bezaubernde Hotels in idyllischer Naturlandschaft … – Diese Kombination gibts nur selten, dafür aber gleich 5x in Südtirol! Und noch was: wer mal in einem Dolce Vita Hotel urlaubt, kann die anderen 4 gleich mittesten. Die Hotels liegen in 2 Ortschaften, nur 10 Autominuten voneinander entfernt … mit einer der Dolce Vita Vespas kommt man schnell von A nach B.
Da ist die Arbeit selbst schon fast wie Urlaub!Mobil mit den Dolce Vita VespasSERVICE wird groß geschrieben

Entspannung und Genuss pur. Gerne kümmern wir uns um Sie!

Sprungbrett für Pianisten

Internationaler KlavierwettbewerbNoch bis zum 31.08.2007 findet das Finale der 56. Ausgabe des Internationalen Klavier-Wettbewerbs Ferruccio Busoni in Bozen statt.
Der Gewinn dieses Wettbewerbs ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen, die ein Pianist erhalten kann und hat dadurch schon vielen Künstlern den Durchbruch zu einer internationalen Karriere verholfen.

Bereits im Sommer 2006 haben die Vorausscheidungen zu diesem Bewerb stattgefunden, bei denen aus 120 Kandidaten aus der ganzen Welt 24 Finalisten ermittelt wurden. 10 Männer und 14 Frauen wurden zugelassen, welche zwischen 1978 und 1986 geboren sind. Zu diesen 24 Finalisten, die im Rahmen der Vorausscheidungen des vergangenen Jahres ausgewählt wurden, kommen, wie es das Reglement des Wettbewerbes erlaubt, zwei weitere Kandidaten hinzu, die als Preisträger bei anderen Wettbewerben der Fédération Mondiale des Concours Internationaux de Musique Cinque hervorgegangen sind. Als KlavierfestivalHerkunftsländer der Kandidaten finden sich die Ukraine (fünf Kandidaten), Russland (vier Kandidaten), Korea (vier Kandidaten), Italien (drei Kandidaten) Japan (zwei Kandidaten), Frankreich, Kroatien, Georgien, Deutschland und China (je ein Kandidat).
Jeder Kandidat präsentiert sich mit einem frei gewählten Programm. Verpflichtend ist nur ein Werk von Busoni. Die Jury möchte den Teilnehmern so die Möglichkeit bieten,
sich nicht nur durch die Aufführung, sondern auch durch die Auswahl des Musikprogramms zu beweisen. Für die Prüfungen mit Orchester steht ein Mozart-Konzert, begleitet von der Streicherakademie Bozen, auf dem Programm. Die drei Finalisten werden zusammen mit dem Haydn-Orchester das Auftragswerk „Sotto voce 2, Capriccio für Klavier und kleines Orchester“ (2007) von Wolfgang Rihm in Italien erstaufführen.

Bewerb der SuperlativeFerruccio Busoni, nach dem der Internationale Klavierwettbewerb benannt ist, war der Sohn eines italienischen Klarinettenvirtuosen und einer deutschen Pianistin, wuchs zweisprachig auf und gab mit 10 Jahren sein Debüt als Pianist, Komponist und Improvisator in Wien. 1881 trat er im Alter von 15 Jahren der Accademia Filarmonica in Bologna bei. Ab 1886 unterrichtete er in Leipzig, ab 1888 war er Klavierlehrer am Konservatorium in Helsinki, danach in Moskau (1890-1891) und Boston (1891-1894). 1894 ließ er sich endgültig in Berlin nieder, während des ersten Weltkrieges lebte er im Exil in Zürich. Von 1920 bis zu seinem Tod unterrichtete er an der Berliner Akademie der Künste eine Meisterklasse in Komposition. Bis zu seinem Tode wohnte Busoni in Berlin-Schöneberg am Viktoria-Luise-Platz 11, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert.
Sein Grab, welches Georg Kolbe (1877-1947) gestaltete, befindet sich auf dem Friedhof in der Stubenrauchstraße in Berlin-Friedenau. Er gab die gesamten Klavierwerke von beispielsweise Johann Sebastian Bach und Franz Liszt heraus; als Dirigent lag ihm zeitgenössische Musik am Herzen.

Der blaue Schurz

Immer dabei - der blaue SchurzSeit jeher ist der blaue Schurz (Schürze) Bestandteil der Südtiroler Arbeitsgarderobe. “Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen”, besagt ein Sprichwort und der Schurz ist zum Teil heute noch allgegenwärtig und für gar manchen unverzichtbar.
Ursprünglich war der Schurz weiß, zunächst aus Leinen, gegen Ende des 19. Jh. wurde Baumwolle verwendet. Der lange weiße Schurz, mit dem sich die Bauern nach dem Sonntagsgottesdienst auf dem Dorfplatz oder auf den Märkten zeigten, war Ausdruck des Standesbewusstseins. Meist trug ihn nur der Bauer selbst, höchstens noch der Bauernknecht oder der Fütterer, nicht aber der kleine Knecht. Zwischen 1900 und 1950 wurde das “weiße Vortuch”, im Dialekt “Fürtig oder Fürchta” genannt, allmählich vom blauen Schurz abgelöst. Der Schurz diente in erster Linie als Schutz- und Arbeitskleidung, die in jeder Alltagssituation getragen wurde. Daneben erfüllte er noch andere praktische Aufgaben: als Sack, als Säkorb, als Schweiß- oder Handtuch und nicht zuletzt diente das Schurzoberteil (“Pafer” oder “Brüstl”) beim Gang zu den Ämtern und Behörden zum Verstauen von allerlei Papierkram. Oftmals diente der Schurz auch dazu, die Hose oben zu halten.

Ein Hirte auf der AlmErst viel später ist der Schurz mit gestickten Blumen oder einem humorvollen Spruch verziert worden, wie etwa “Lustig und ledig”, “Im Wein liegt die Wahrheit”, oder “Bauer mit Herz” …
Ein aufgedrehter, blauer Schurz bedeutet “Feierabend”: nach getaner Arbeit wird die rechte Ecke vom Schurz zum Rücken gezogen und dort in die Schurzbänder eingedreht, während die linke Ecke vorne nach unten schaut. Diese Eigenheiten und auch die Art des Schurzbindens variiert in den einzelnen Tälern Südtirols.

“Wenn ihr die blaue Schürze seht, ahnt ihr sogleich wer vor euch steht:
Ein Südtiroler! Jederzeit trägt stolz er sie als Ehrenkleid,
Er trägt sie, wenn er wirkt und werkt; wenn er sich zu Tische sitzt, sich stärkt;
Des Festtags und bei Arbeitsruh, zeigt er die Schürze immerzu.
Die blaue Schürze ihn umweht, wenn er im Felde pflügt, eggt, sät,
beim Heuen, bei des Kornes Schnitt geht immer auch die Schürze mit.
Wenn er die Bäume fällt, zersägt, sein Fuhrwerk durch den Wald bewegt,
Zur Alm empor die Kühe treibt, die Schürze nie zuhause bleibt.
Wenn er in Schnee und Eis sich wagt, den Gemsbock sucht und ihn erjagt.
Das Edelweiß am Felsgrat pflückt, die blaue Schürze oft ihn schmückt.
Die Schürze leuchtet froh, sie blinkt! Beim Obst- und Weinbau blau sie winkt.
In ihr kredenzt der Wirt den Wein, schenkt rot, schenkt weiß dem Gast ihn ein.
Ob Handwerker, ob Arbeitsmann, er zieht die blaue Schürze an.
Mit ihr er sich zum Volk bekennt, das Südtirol sein eigen nennt.
Der Bub führt aus sie und der Greis, der um den Sinn der Schürze weiß.
Wer sie trägt, der hat nicht verloren, die Freiheit die mit ihm geboren -
die blaue Schürze heißet auch: Festhalten an der Väter Brauch.
An Mutterlaut und Heimatland, in die der Herrgott ihn gesandt.
Die Schürze bleibt ihm Wappenzier, sein eig’ner Adel bürgt dafür.
Stolz zeigt er sie, ob reich, ob arm, für Südtirol in Freud und Harm.”
(P.P. Rütting)

Eine runde Sache

Knödel – das wohl typischste und traditionellste aller Südtiroler Gerichte! Die kuriose Geschichte zur Entstehung des Knödels (wer hat’s erfunden?) finden Sie gleich hier!

Im Topf da schwimmen sieUnd hier kommt das klassische Rezept für Speckknödel:
300 g altbackenes Weißbrot
100 g geräucherter Speck
½ kleingehackte Zwiebel
1 Eßlöffel Butter
2 Eier
1/4 lt. Milch
2 Eßlöffel Mehl
2 Eßlöffel feingehackte Petersilie
Salz

Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Speck sehr klein schneiden und zum Brot geben. Zwiebel in Butter anrösten. Die Eier mit einem Teil der Milch verquirlen, Salz und Petersilie untermischen und über das Brot gießen. Eine halbe Stunde ziehen lassen. Mehl, Salz, Zwiebeln und falls nötig – noch Milch zugeben. Mit nassen Händen Knödel formen und in siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten garziehen lassen. Schmecken in guter Fleischsuppe oder ganz einfach mit Salat.

Und das gibts heute in den Dolce Vita Hotels
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Hier noch ein Südtiroler-Witz zum Schmunzeln:
Kräuter und SalatDer Jakob besucht seinen Freund zu Hause und sieht, daß er eine Unmenge Knödelbrot aufgeschnitten hat. “Ja, was machst denn du mit dem ganzen Knödelbrot?”, fragt er. “Meine Frau ist im Krankenhaus. Und weil ich das erste Mal Knödel koch’, habe ich im Kochbuch nachgeschaut. Da steht geschrieben: Schneiden Sie 2 Tage altes Knödelbrot auf. Und jetzt schneid’ ich halt schon 2 Tage..!”

Zitat der Woche
Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf. Oscar Wilde (1854 - 1900).
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