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Archiv für September 2007

3.000 Schafe

Durch Schnee, Eis und felsiges Gelände

So viele Wollknäuel werden in den nächsten Wochen auf schmalen und unwegsamen Pfaden den Weg nach Hause antreten!
An die 1.500 “Sommerfrischler” werden schon am kommenden Sonntag 09.09.2007 in Kurzras im Schnalstal erwartet, wenn sie den beschwerlichen Heimweg über die Ötztaler Alpen und die “Schöne Aussicht Hütte” meistern.
Der schmale Grat der HeimkehrerWeitere 2.200 werden dann am Samstag, 15.09.07 in Vernagt am Stausee ankommen.
Der Rest der Truppe mit ca. 800 Schafen trifft am 22.09.2007 bei der Penauder Alm im Schnalstal wieder aus den Weiden im Ötztal auf heimischen Boden. Der Schafauf- und Sind alle Schäfchen im Trockenen?Abtrieb gehört schon seit ewigen Zeiten zur Schnalstaler Tradition. Die sommerliche Schafwanderung nach Österreich geht auf einen Weiderechtsvertrag aus dem Jahr 1415 zurück, der bis heute aufrecht erhalten wird. Damals trieben die Bauern ihre Tiere aus Mangel an Weideflächen ins benachbarte Ötztal.

Hoch lebe das Schaf!Alle 3 Schafabtriebe werden mit zünftigen Hirtenfesten gefeiert. Dieses ungewöhnliche Schauspiel lasse auch ich mir nicht entgehen!

Südtiroler Wein: „noch nie eine so frühe Weinlese erlebt“

Wimmen voll im Gange – Gradation von bis zu 20 Grad – „es sollte trocken bleiben“

Weingut St. Michael Eppan

 

 

Eppan – Ruländer, Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon bei den weißen Weintrauben sowie Blauburgunder bei den roten Weintrauben machen den Anfang: Seit dieser Woche wird in Eppan, der größten Weinbaugemeinde des Landes, gewimmt. Die Trauben zeichnen sich von sehr guter Qualität aus. Entscheiden wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, meint der Kellermeister der Kellerei St. Michael und Freund des Lindenhofes Herr Hans Terzer.

 

 

 

Die Weinlese ist heuer im Vergleich zu einem durchschnittlichen Vegetationsjahr rund zwei bis drei Wochen früher angelaufen. „Die Trauben sind nun reif. Wir haben bis jetzt ein gesundes Traubenmaterial mit einer sehr guten Zuckergradation“, sagt Terzer. Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist indes die Erntemenge. „Heuer werden generell weniger Trauben geerntet werden – besonders in den südeuropäischen Länder aufgrund der dortigen Trockenheit“, so Terzer, der dafür ein Anziehen der Preise im Engrosmarkt prognostiziert.

Die Trauben haben laut Terzer eine Zuckergradation von bis zu 20 Grad Klosterneuburger Mostwaage (KMW). So variieren die angelieferten Sauvignon Trauben zwischen 18 und 20 Grad, die Ruländer Trauben zwischen 19 und 20 Grad und die Blauburgunder Trauben zwischen 18,5 und 20 Grad.

Entscheidend für die Qualität der heurigen Ernte wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, sagt Kellermeister Hans Terzer.

 

 

Bei unserem Nachhaken beim Südtiroler Weinpapst und Freund von Joachim Nischler, Herrn Peter Dipoli, bezüglich der Frühen Ernte sagte dieser: „Keine Angst zwecks der vorgezogenen Ernte, denn auch das Ausblühen der Reben erfolgte um exakt 2-3 Wochen früher. Somit ist die physiologische Reife durchwegs gegeben und der Wein kann wirklich gut werden. Weiteres werden wir doch auch bei deiner Weinwoche im Lindenhof besprechen und testen können. Bis dahin haben wir die ersten Kellerproben“

Übrigens besuchen wir im Rahmen der Rennradwoche im nächsten Jahr den Keller von Peter Dipoli im Weindorf Neumarkt.

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