Archiv für Februar 2008
Bio – logisch?!
WAS HEISST in Südtirol EIGENTLICH “BIO”?
Bio wird immer wichtiger, d.h. Naturbelassenheit, Nährstoffreichtum und Schadstoffarmut werden zunehmend zum Einkaufskriterium augeklärter, anspruchsvoller Verbraucher sowie den Dolce Vita Hotel Chefköchen!In Südtirol gibt es etwa ca. 300 biologisch wirtschaftende Bauern. Alle müssen volgende Grundsätze einhalten:
- keinerlei chemisch-synthetische Spritzmittel (Insektizide, Fungizide, Akarizide) verwendet werden;
- ohne Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) gearbeitet wird. Stattdessen wird der Boden gezielt mechanisch bearbeitet;
- die Anwendung von Kunstdünger verboten ist. Stattdessen wird sorgfältige Kompostwirtschaft betrieben, werden organische Düngemittel eingesetzt und der Boden gezielt gelockert.
Alle Mitglieder sich verpflichten, die jeweiligen Anbau und EU-Richtlinien einzuhalten, was mindestens einmal im Jahr durch vereinsinterne und EU-Betriebskontrollen überprüft wird.Wie werden Bio-Lebensmittel in Südtirol gekennzeichnet?
Die Begriffe “biologisch” und “ökologisch” sind laut EU-Bio-Verordnung (EGVO 2092/91) geschützt und dürfen nur für entsprechend angebaute und kontrollierte Bio-Lebensmittel verwendet werden. Auf dem Etikett kann also z.B. “Biologischer” oder “ökologischer” Anbau, “kontrolliert biologisch/ökologisch” oder Abkürzungen wie “Bio” oder “Öko” stehen.Für Lebensmittel, die aus mehreren Zutaten zusammengesetzt sind, gilt folgende Kennzeichnungsregelung:
- Besteht das Produkt zu 95% aus Bio-Produktion, darf die Bezeichnung “Biologisch” bzw. “Ökologisch” geführt werden.
- Sind weniger als 95%, aber mindestens 70% der Zutaten ökologisch erzeugt, dürfen diese in der Zutatenliste als solche gekennzeichnet werden – in der Regel mit einem Sternchen und einer Fußnote.
Worauf sollten VERBRAUCHER/INNEN in Südtirol ACHTEN?
- Bevorzugen Sie Obst und Gemüse aus dem einheimischen biologischen Anbau. Sie unterstützen damit nicht nur die Südtiroler Bio-Landwirtschaft, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz (z.B. Transportverminderung).
Biologische Landwirtschaft in Südtirol
| Biobetriebe | 300 |
| Baumschulen + Gärtnerei | 7 |
| Bioflächen | |
| Obstbau | 470 ha |
| Beerenobstbau | 4 ha |
| Weinbau | 36 ha |
| Gemüsebau | 29 ha |
| Wiese + Weide | 1.870 ha |
Quelle: Infoblatt EA01 Vom Ministerium für wirtschaftliche Aktivitäten (MAP) mitfinanziertes Projekt
Was man über Südtirol(er) wissen sollte
Hier ein paar Fakten und Zahlen welche sicherlich interessant sind über uns Südtiroler und unser bezauberndes Land zu erfahren:
Südtirol hat „nur“ eine Fläche von 7.400,43km² und hat immerhin 487.673 Einwohner. Von dieser Zahl haben sich wiederum ca. 26% italienischer-, 69% deutscher und 4% ladinischer Sprache zugehörig erklärt.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Südtiroler „Mannes“ beträgt 78 Jahre. Die Frauen wiederum liegen momentan bei 83 Jahren. Die Geburtenrate geht, wie in so manch anderen Ländern, in den letzten Jahren leicht zurück.
Aber zu Slogans wie „Südtirol braucht mehr Babys“ greift der stolze Mann/Frau noch nicht, schließlich erfreut sich die Provinz, prozentuell gesehen auf einen Zuwachs der Eheschließungen- man darf also noch hoffen.
Ein positiver Fakt ist die Arbeitslosigkeit, welche in Südtirol nur bei ca. 2,6 %, Tendenz fallend, liegt!
Für alle die das Südtiroler Klima lieben kann ich deutlich sagen, Sie haben Recht. Südlich der Alpen gelegen ist Südtirol geschützt vor schlimmen Stürmen und es strahlt umso öfter die herrliche Sonne. Dies danken nicht nur die vielen Äpfelwiesen und Weingärten, sondern auch Palmen und Olivenbäume.
Manche finden es ein Privileg in Südtirol zu leben und kommen so oft es geht hierher in den Urlaub.
Genießen das schöne Wetter und vor allem die 5 traumhaften Wellness & Gourmethotels- die Dolce Vita Hotels.
Was will man mehr als einen spannenden, erholsamen Urlaub in einem paradiesischen Hotel!
Die Sommersaison 2008 verspricht viele neue Highlights!
PS: Der Weg wird Ihnen von jedem Südtiroler sehr gut beschrieben:
http://dr-postler.at/josi/suedtirol/wegbeschreibung.mp3
Mondfinsternis
Am gestrigen Abend hat wieder mal ein besonderes Schauspiel stattgefunden, das sich wohl erst im noch fernen Jahr 2015 erneut ereignen wird. Eingestimmt wurden die Südtiroler Astronomen mit wieder mal klarster Sicht und einem bizarren gelben Mond. Die Mondfinsternis selbst (heute ab ca. 4.10 Uhr früh) hab ich ehrlich gesagt, leider verschlafen…
Leki und die Dolce Vita Hotels
Für 2 ganz besondere Angebotswochen konnten wir LEKI heuer als unseren Partner gewinnen: die Nordic Walking Woche mit Rosi Mittermeier und Christian Neureuther und die Wanderwoche mit Wolfgang Pohl und Reinhold Messner! Hier Bilder von den Aufnahmen mit Leki, Reinhold Messner, Wolfgang Pohl u. a. in Latsch und am Vinschgauer Sonnenberg im Frühjahr 2007. Viel Spaß!
Geschichtsträchtiger Bichl, Scheibenschlagen und redselige Leut’
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Ein besonderes Ritual am schon allein für sich mystischen Ort, dem Tartscher Bühel (wir sagen Tartschr Bichl..), findet jährlich am ersten Fastensonntag (1. Sonntag nach Fasching), statt. Dieser Sonntag wird im Volksmund auch oft “Holepfannsunnta” genannt.
Der Tartscher Bühel (1077 m) ist ein kahler, glazial überformter Felsling mit mystischer Ausstrahlung im Obervinschgau, der als kugelige Erhebung überraschend in der sonst gleichmäßig geneigten Malser Haide liegt. Er ist historisch und botanisch bemerkenswert und bietet eine fantastische Aussicht.
So erzählt ein Besucher des Hügels in der schönsten Nachmittagssonne, daß sich unter dem Hügel eine 1939-1942 gebaute, unvollendete und nie militärisch genutzte Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg befindet, in der einst 200 Soldaten arbeiten und leben sollten. Sie besteht aus mehreren Eingängen, Schlaf- und Betriebskavernen, Schießständen, endlosen Treppenanlagen und durchlöchert den gesamten Hügel. Die meisten Eingänge sind von Gestrüpp überwuchert und deshalb wohl schwer zu finden. Ausserdem erzählt er stolz, wie er beim Film “Die Freiheit des Adlers” den Adjutanten von Andreas Hofer, verkörpert von Tobias Moretti, gespielt hat und wie die weiblichen Fans andauernd den Moretti busseln haben wollen …
Wenig später gesellt sich Graf von Trapp, der Besitzer der Churburg dazu und berichtet, daß Karl Perfler, der übrigens auch für die Dolce Vita Hotels 3 spannende und gleichermaßen mystisch-aufregende Wochen zusammengestellt hat, mit Gästen am Tartscher Bichl zum Scheibenschlagen erwartet wird und vorab ein Konzert in der St. Veith Kirche organisiert hat.
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Das Scheibenschlagen ist ein Brauch, bei welchem glühende Holzscheiben aus Zirbenholz mit Hilfe von Haselnuss-Gerten (Gart) von Berghängen ins Tal geschleudert werden.
Begleitet wird die Scheibe mit dem Ruf: „O Reim, Reim! Wem soll die Scheib sein? Dia Scheib und mei Kniascheib sollen der Thresl sein! (der Name wechselt natürlich). Geaht sie guat, hat sie’s guat, geaht si nit guat, soll sie miar und mein Scheibele nicht verübl haben! Korn in der Wann’, Schmalz in der Pfann’, Pfluag in der Eard, schaug, wie mein Scheibele aussireart!“ ![]()
Etwas später wird dann noch die “Hex” – ein Holzkreuz mit Stroh umwickelt, angezündet und bildet damit den Höhepunkt der Veranstaltung.
Solche Momente, wie wir sie selbst erleben, möchten wir auch Ihnen näherbringen!







