Archiv für Februar 2009
Dolce Vita Mitarbeiter Ausflug nach Meran 2000
Am Dienstag, 17. Februar, war es wieder so weit! Der jährlich Ausflug der Dolce Vita Mitarbeiter führte heuer ins Skigebiet Meran 2000. Dieses Jahr aber nicht, um die Pisten auf Skiern unsicher zu machen, sondern gegen späten Abend ging es auf schnellen Kufen talwärts!
Gegen 16.00 Uhr, nach einer ersten gemeinsamen Einkehr, erreichten wir die Waidmann Alm, wo wir uns vom Fußmarsch durch leichten Nebel erholen konnten. Die Winterolympiade im Freien konnten wir aufgrund der Witterung leider nicht austragen, dafür verflog die Zeit bis zum gemeinsam Abendessen bei unterhaltsamen Kartenspielen jeder Art! Der Dolce Vita Wanderpokal, welcher für den Gewinner der Olympiade gedacht war, ging an das Hotel Jagdhof, von welchem die meisten Mitarbeiter anwesend waren. Gegen 21.00 ging es ausgerüstet mit Stirnlampe zur beleuchteten Rodelbahn und per Rodel Richtung Ausgangspunkt. Bevor wir wieder von den Taxis abgeholt wurden, luden die Hotelchefs noch zu einem Absacker ins Residence Meran 2000. Der Dolce Vita Ausflug war auch dieses Mal wieder ein unterhaltsamer Ausflug mit gutgelaunten Mitarbeitern und tollen Chefs!
Der Kirchturm im Reschensee
Wer über den Reschenpass gegen Süden reist, wird 5 km nach dem Reschenpass, in Graun im Vinschgau, verwundert auf einem Kirchturm mitten in einem See blicken.
Der Reschensee ist ein künstlicher Stausee mit einer Länge von 6 km und einer Breite von 1 km. Das Wasserfassungsvermögen beträgt 120 Mio. m³ und erzeugt heute 250 Millionen kWh Strom im Jahr. Bis 1950 gab es am Reschenpass 3 Seen: Den Reschensee, den Mittersee und den Haidersee. Doch wie kam der Kirchturm in den See?
Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Oberen Vinschgau Opfer eines Stauprojektes. Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert noch an vergangene Zeiten. Hier breitete sich einst eine blühende Landschaft aus, mit dem malerischen Dorf G
raun, welches ein stattliches Dorf war, erfüllt vom Durchzugsverkehr zwischen Bozen und Landeck, mit breitgiebeligen Gasthäusern, so der “Adler (Warger) und die “Traube (Reinhartl) als Haltestelle für die Post. Fresken, Erker und Stiegenaufgänge schmückten die Häuser, Blumen zierten die Fenster. 163 Häuser in Graun und in Reschen und 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer. Der romanische Turm aus dem 14. Jhr. wurde aus Gründen des Denkmalschutzes stehen gelassen, alle anderen Gebäude wurden vor der Überflutung gesprengt. Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun waren gezwungen in die Fremde zu ziehen.







