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Alpenromantik war gestern….
| Alpenromantik war gestern |
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Auf den ersten Blick ist Meran ein Kurort für ältere Menschen. Aber schon nach den ersten Eindrücken wird deutlich: Die Südtiroler Region steckt mitten in einer Verjüngungskür.
Von FOCUS-Online-Autorin Andrea Lammert
„Meran ist nicht mehr das, was es mal war“, schimpft ein weißhaariger Rentner beim Bummel durch die kleinen Geschäfte unter den Arkaden. „Zum Glück“, freut sich die Kunstexpertin Ursula Schnitzer. Sie nimmt die Meckerei als Kompliment. Denn nichts braucht die Region dringender, als einen Imagewechsel. Darin sind sich viele Meraner Touristiker einig. Weg vom Alte-Leute- und Busreiseziel – hin zum Reiseziel für Qualitätsbewusste. Die kleine Südtiroler Stadt setzt dabei immer mehr auf junge Gäste.
Im Laubengassenviertel der Altstadt spürt man den Wandel am deutlichsten. Früher verboten, stehen heute auch abends Tische und Stühle auf den kopfsteingepflasterten Straßen, und Pärchen genießen es, in die Dämmerung hinein draußen zu speisen. Sonntagsmorgens liegt ein leiser Gesang in der Luft: Man muss hier schon genau hinhören, um die vollmundigen Gloria-Gesänge aus der nahegelegenen Stadtkirche zu erkennen.
Trendige Bars, Cafés und Geschäfte
Noch am Abend zuvor sangen Tausende zu Christina Stürmer. Die Sängerin hatte ein Gratiskonzert auf dem Thermenplatz gegeben. Verjüngung, auf die so mancher Stammgast mit bissigen Bemerkungen reagiert und sich Volksmusik wünscht. Genau das aber wollen die Meraner nicht mehr. „Alpenromantik war gestern“, ist sich Ursula Schnitzer vom Kunsthaus Meran sicher und freut sich, dass in den vergangenen Jahren so viele trendige Bars, Cafés und Läden in der Stadt entstanden sind. Das liegt auch an den jungen Italienern, die Meran plötzlich als Reiseziel entdeckt haben. Lounges und Clubs mussten her, ebenso wie Kunstausstellungen und Konzerte. So läuft im Theater experimentelle Musik. Im Kunsthaus baumelt ein übergroßes Mobile aus echten Schweineohren von der Decke. Nicht jeder kann allerdings die Kunst darin entdecken.
Junge Designerläden in der Altstadt
Mitten im Meraner Laubengassenviertel zeigt das Kunsthaus zeitgenössische Werke der Architektur, Literatur, Musik, Fotografie und der neuen Medien. Schlichte, weiß gekalkte Räume mit grauem Boden und Stahlarchitektur lenken dabei nicht von den Exponaten ab. Das Kunsthaus ist ein Musterbeispiel, wie die alten Geschäfte des Viertels frisch gestaltet werden können. Denn wo noch vor zehn Jahren Krachlederne und Holzschnitzereien verkauft wurden, sind heute viele junge Designer eingezogen, etwa der Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos. Keine Rüschenblusen mehr in den Schaufenstern, stattdessen Etuikleider aus beige gefranstem Stoff.
Riesling ist mein Lieblingswein
Eigentlich möchte ich ja Weinliebhaber sein aber leider verstehe ich nichts vom vergorenen Saft der Weintraube. Gut – zwischen Rot- und Weißwein kann ich grad noch unterscheiden, aber das ist dann auch schon alles!!!
Vom Elternhaus hab ich auch nicht besonders viel von der Weinkultur mitbekommen. Meine Mutter ist bekennende Quellwassertrinkerin und mein Vater gönnt sich ab und zu ein Bierchen – einziger Weinkontakt war/ist das jährliche Glas Kalterer See Wein zur Weihnachtsgans!!!!!
Gestern war mein großer Weintag! Mein Chef, Herr Perathoner vom Feldhof, begeisterter Weinliebhaber und sogar Sommelier hat mich zur Riesling Verkostung im Weingut Falkenstein hier bei uns im Dorf eingeladen. Diese strohgelbe Farbe hat mich sofort an die Getreidefelder in Neuseeland erinnert und die leichte Pfirsichnote umschmeichelt immer noch meine Nase. Und dann diese vornehme aber doch ausdrucksvolle frische Säure. Dieser Riesling hat mich überzeugt!
Vom 10. bis 17. November sind die Rieslingtage in Naturns und dann hab ich die Möglichkeit zwischen internationalen Rieslingen zu vergleichen. www.rieslingtage.com - Vorerst hab ich aber 10 Flaschen Riesling im Keller eingelagert. Probieren Sie doch auch einmal ein Glas – muss ja nicht der vom Falkenstein sein. Zum Wohl!
Naturns LACHT!
Willkommen – Liebe Freunde des guten Humors
Nirgends sonst in Südtirol gibt es ein derartiges Comedy-Festival mit so exklusiven Künstlern und der atemberaubendsten Kulisse weit und breit! Einzigartige und erstklassige Künstler werden die herrliche Freilichtarena wieder in eine berauschende Kulisse für allerlei Schabernack tauchen! Für alle Comedy-Fans das absolute Highlight: vom 07.08. – 25.08.2007 findet der 8. Internationale Humorsommer unter dem bleibenden Motto: Naturns lacht! statt.
Der Auftakt wird mit Josef Hader (A) gemacht, von dem wir nicht wissen ob er bis zum Ende der Show bleiben kann, weil er ja weg muss, witziges Mimenspiel, verblüffende Improvisationen und körperliche Verrenkungen mit Comiclown Linaz (CH), trockener britischer Humor und beißender Spott mit den 3 Gentlemen (D/GB), explosives Mienenspiel und chirurgisch präzise Gesten mit Patrick Cottet Moine (F), unbequeme Wahrheiten über Frauen, Frauen und Frauen mit Jan-Christoph Scheibe (D), unvorhersehbare Comedy & Slapstick mit dem Impro-Theater Carambolage (I/A) stellen auch heuer, im 8. Naturnser Comedy-Jahr, eine Alternative zu den restlichen Südtiroler Freilichtaufführungen dar. In der 8. Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Naturns lacht!“ wird außer den allseits bekannten 6 Aufführungsterminen, jeweils dienstags und freitags, wieder ein spezieller Workshop abgehalten. Linaz, der schon beim 1. Humorsommer dabei war, vermittelt sein Können in gewohnt witziger Weise am 11. und 12.08.2007. Â
Heuer wieder im Programm Naturnser Kinderlachen – Comedy für die KleinenJeden Mittwoch in der „Humorsommer-Zeit“ ertönt in der Freilichtarena herrliches Kinderlachen, wenn Linaz ständig komische Sachen macht, das Clown-Duo CoCo in die Märchenwelt eintaucht und sich Josephine & Parcival mit Hilfe des Buchfinktheaters finden. Was kann es Schöneres geben? Ideal für kleine Lacher ab 4 Jahre immer um 17.30 Uhr.
Auf viele unterhaltsame Abende freut sich mit Euch Familie Perathoner und die Feldmäuse.
Marillenzeit im Vinschgau…
Im Vinschgau ist grad die Marillenernte.
Die goldenen Früchte glänzen von den Bäumen, die Luft ist warm und den Sommer genießen wir voll und ganz. Aus Marillen werden Marillenknödel hergestellt. (Auch wir im Feldhof verwöhnen heute unsere Gäste mit dieser wunderbaren Spezialität.) Marillenmarmelade ist unverzichtbarer Bestandteil der Sachertorte und wird unter anderem als Füllung der Faschingskrapfen verwendet. Ein großer Teil der Vinschger Marillenernte wird auch zu Marillenschnaps gebrannt.
Chefkoch Martin hat heute Marmelade eingekocht. Hier sein Rezept: Marillen waschen, entsteinen, groß schneiden und eventuelle Dunkelstellen entfernen. In einen weiten Topf geben, anzuckern, gut umrühren und ca. 12 Stunden stehen lassen.
Pro Kilo Früchte verwendet man ein halbes Kilo Zucker. Dabei möglichst ab und zu umrühren, damit sich der Zucker besser auflöst. Die Marmelade unter ständigem Rühren kochen, bis sich kein Schaum mehr bildet. Kochend heiß in vorgewärmte Gläser füllen und sofort gut verschießen.
Tipp1:
Das Wichtigste ist es, die Marmelade fleißig zu rühren. Je mehr gerührt wird, umso schöner bleibt die Farbe, der Dampf kann besser entweichen sodass die Marmelade dicker wird und die Früchte zerfallen besser.
Tipp2:
Diese “goldene Frucht” wird auch zu einer Lotion verarbeitet. Im Feldhof wird das Marillen-Paket angeboten.


