Archiv für die Kategorie „Geschichte“
MMM Schloss Sigmundskron
In Firmian bei Bozen liegt das Schloss Sigmundskron, das Herzstück des Messner Mountain Museum (MMM). Es zählt zu den ältestes und größten Burganlagen Südtirols. Schlern- und Texelgruppe draußen und Kunst und Reliquen im Schloss thematisieren die Auseinandersetzung zwischen Berg- und Mensch. Durch die großräumige Anlage führt ein vorgegebener Parcour, der die Entstehung sowie Ausbeutung der Berge nachvollziehbar macht, die religiöse Bedeutung der Gipfel veranschaulicht und die Geschichte vom Bergsteigen bis hin zum alpinen Tourismus erzählt.
Das MMM Firmian ist vom ersten Sonntag im März bis zum dritten Sonntag im November geöffnet. 10 – 18 Uhr (Montag Ruhetag).
Messner Mountain Museum Firmian
Schloss Sigmundskron, Sigmundskronerstr. 53
I – 39100 Bozen
Tel. +39 0471 631264 – Fax +39 0471 633884
info@messner-mountain-museum.it
Großer Preis von Meran
Seit 1935 fasziniert der Große Preis von Meran Forst, der Höhepunkt und das zugleich letzte Rennen der Saison, alljährlich die Pferdesportfreunde in ganz Europa. Das Rennen, ein Hindernisrennen über 5000 Meter, ist sogar an die Europäische Lotterie gekoppelt. Bereits bei der ersten Austragung im Jahr 1935 war die Preisdotierung sensationell hoch (damals 1 Million Lire – heute 1.032.914 Euro), so dass der “Große Preis von Meran” bereits als Millionenrennen in die Geschichte einging. Das Gelände des Meraner Pferderennplatzes ist so angelegt, dass sämtliche Zuschauer des Rennens wie in der VIP-Loge sitzen, denn der Parcour des großen Preises von Meran gehört zu den anspruchsvollsten Rennstrecken Europas.
Natürlich kam beim Großen Preis von Meran am letzten Sonntag, 27. September, auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte auch zwischen den einzelnen Rennen für gute Unterhaltung.
Das Traubenfest in Meran – 16. bis 18. Oktober 2009
An jedem 3. Wochenende im Oktober lädt Meran zum größten Erntedankfest des Landes und zeigt sich dann in seinen schönsten Herbstfarben. Zum Höhepunkt des Festes, dem sonntäglichen Umzug durch die Gassen Merans, zieht es nicht nur Gäste, sondern auch viele Einheimische in die Passerstadt. Ein bunter Festumzug mit aufwendig geschmückten Wägen, Trachtengruppen und Musikkapellen schreitet vom Vinschger Tor ausgehend über den Rennweg , die Freiheitsstraße, die Kurpromenade, den Theaterplatz und wieder zurück zur Freiheitsstraße. Für ein stimmungsvolles Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgen die Musikkapellen aus Südtirol, Deutschland, der Schweiz und sogar dem Trentino. Zusätzlich werden auf dem Traubenfestmarktl von Freitag bis Sonntag täglich von 09.30 Uhr bis 21.30 Uhr typische Südtiroler Produkte und Spezialitäten zur Verkostung umd zum Verkauf angeboten
Lassen auch Sie sich von diesem traditionellen Fest verzaubern, das bereits seit 1886 in der Kurstadt an der Passer stattfindet und genießen Sie die ausgelassene Feststimmung in den Gassen der Altstadt von Meran!
Das Apfelanbaugebiet Vinschgau
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Südtirol ist das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas. Über 10 % der europäischen Apfelernte stammen aus Südtirol. Das Apfelland Südtirol zeichnet sich durch einen besonders fruchtbaren Boden und naturnahe, umweltschonende Anbaumethoden aus. Das Anbaugebiet im Vinschgau erstreckt sich von 500 bis 1.100 m Meereshöhe auf 4.853 ha. Die warmen, sonnigen Tage und kühlen Nächte schaffen ideale Bedingungen für den Anbau von Äpfeln, Erdbeeren und Gemüse. Über 300 Sonnentage pro Jahr, weniger als 500 mm Jahresniederschlag und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht lassen unsere Äpfel langsamer wachsen und intensiver ausreifen. Mit bester Wirkung: Die Eigenheiten unserer Natur machen aus den Äpfeln des Vinschgaus unnachahmliche Charakterstücke mit besten Berg-Qualitäten.
Seit Juli 2005 tragen 11 Apfelsorten, die unter der marke Südtiroler Apfel geführt werden, die EU-Ursprungsbezeichnung g.g.A. (geografisch geschützte Angabe). Die Exportmarke für ausgewählte Märkte zeugt nicht nur von einer ganz besonderen Qualität, sondern garantiert, dass alle Produkte aus Südtirol stammen: wo Südtirol draufsteht, ist auch Südtirol drin!
Schon seit 100 Jahren ernten die Menschen im Vinschgau Äpfel, die in der guten Bergluft und Hochsonne prächtig gedeihen. Die Anbaubedingungen sind ideal. Das Ergebnis: herrliche Äpfel mit Einzigartigkeit in Farbe, Aroma und Qualität.
Insgesamt wurden im Jahr 2008 ca. 330.000 t Äpfel geerntet, davon sind 65 % Äpfel der Sorte Golden Delicious. Dieser saftige süßaromatische Apfel wurde 1890 als Zufallsämling in einem Hausgarten in West Virginia (USA) entdeckt und wird heute weltweit angebaut. Weitere Anbausorten sind der Red Delicious, Jonagold, Gala, Pinova, Braeburn, Fuji und Morgenduft.
Damit die empfindlichen Blüten im Frühjahr durch einen unerwarteten Kälteeinbruch keinen Schaden nehmen, weden die Blüten von den Obstbauern “geeist” und tauen dann in der Wärme des Tages unversehrt wieder auf. Die Eishülle, in welcher konstant eine Temperatur von max. -2 C° herrscht, schützt so die Apfelblüten vor dem Erfrieren und die Bauern vor einem Ernteausfall.
Weitere Informationen rund um den Vinschger Apfel
Apfelrezepte aus dem Vinschgau
Meraner Musikwochen vom 20.08.-24.09.2009
Zur 150 Jahr Jubiläum der Kurstadt Meran im Jahre 1986 wurden zum ersten Mal die Meraner Musikwochen ins Leben gerufen und gaben Meran einen neuen Aufwind. In kurzer Zeit erlangen die Wochen große Berühmtheit und sind inzwischen ein Highlight dieser Art von Festivals in Europa. Die Kurstadt selbst verleiht dem Festival eine einmalige Aura. Die Architektur zeugt von der Blütezeit der Donau-Monarchie, das milde Klima und die südländische Vegetation verleihen der Stadt ihr mediterranes Flair. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert haben zahlreiche Künstler, Schriftsteller und Musiker den Weg in die Kurstadt gefunden: Franz Kafka, Arthur Schnitzler, Christian Morgenstern, Max Reger, Hans Pfitzner, Bela Bartok und Franz Lehar sind nur einige davon.
Die ersten Jahre des Festivals wurden vorwiegend der Kammermusik gewidmet.
Einen neuen Abschnitt in der Geschichte des Festivals leitete 1990 der weltweit gefeierte Musiker Heinrich Schiff ein, dieser gestaltete eine eigene Konzertreihe, ein Festival im Festival, wobei er mit dem Hagen Quartett, der Deutschen Kammerphilharmonie und weiteren Künstlern das Publikum mit vielseitigen Programmen begeisterte. 1992 wirkte Sir Neville Marriner in der künstlerischen Leitung mit. Die Academy of St. Martin in the Fields wurde zum Residenzorchester des Festivals und garantierte dadurch einen weiteren Qualitätssprung.
Bis heute haben alle großen Orchester aus Budapest, Götheburg, Israel, London, Moskau, Paris, St. Petersburg, Prag und Warschau die Meraner Musikwochen zu einem Festival der Sinfonien gemacht. Persönlichkeiten wie Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Zubin Mehta, Kurt Masur, Sir Roger Norrington, Mstislav Rostropovitch sorgten für unvergessliche Aufführungen.
Die wunderbare und lichtdurchflutete Atmosphäre des Kursaales bietet dabei ein ideales Ambiente. Vom Wiener Architekten Friedrich Ohmann entworfen, ist er in seiner Jugendstil-Ästhetik einer der schönsten Konzertsäle Europas. Er verfügt über eine wundervolle Akustik und inspiriert die Künstler zu musikalischen Höchstleistungen. Und so entwickeln sich die Meraner Musikwochen auch beim Publikum immer mehr vom Geheimtipp zu einem internationalen Klassik-Treff.








