Archiv für die Kategorie „Kultur“
Das Traubenfest in Meran
Die Entwicklung vom Traubenfest in der Passerstadt Meran
Jeden 3. Sonntag im Oktober findet das Traubenfest in Meran statt. Es ist das ältesteund bekannteste Erntedankfest, welches in Südtirol seit 1886 abgehalten wird. Die Idee das Traubenfest so in dieser Art abzuhalten, stammte von Karl Wolf, dem damaligen Leiter der Meraner Volksschauspiele und selbst Volksschriftsteller. Die Mischung aus Tradition, Kultur und Brauchtum mit Musik und gutem Essen wurde bald schon zu einem beliebten Fest. Im Mittelpunkt der Feier steht nach wie vor die Weinrebe: ein bedeutender und charakteristischer Wirtschaftssektor damals wie heute.
Beginn und Programm des Meraner Traubenfest
Der große Umzug startet am Sonntag, 16. Oktober um 14.15 Uhr vom Vinschger Tor, geht über den Meraner Rennweg und die
Freiheitsstraße, der Kurpromenade entlang und über den Theaterplatz zum Endpunkt Freiheitsst raße. Ungefähr 80 Elemente, farbenfrohe Wägen - die von Haflingerpferden gezogen werden -
und verschiedene Trachten- undMusikgruppen zählt der Festzug. Der Wagen mit der Apfelkrone ist der älteste Wagen, dieser war bereits 1949 mit dabei. Bei einer Länge von 5 Metern wiegt er
2,3 Tonnen und ist neben der Apfelkrone mit Nelken geschmückt. Die Paare, die diesen Wagen begleiten, verteilen während des Umzugs frische Äpfel an das Publikum. Den Abschluss des Umzugs bildet der Wagen mit der 300 kg schweren Riesentraube (Kundschafter genannt).Ein weiteres Highlight de
s Traubenfestes ist der Traubenfestmarkt, welcher von Freitag bis Sonntag stattfindet und typische Südtiroler Produkte und Spezialitäten angeboten werden. Auch spielen Musikanten in der Meraner Altstadt und auf der Promenade und sorgen für Festtagslaune. Das Traubenfest in Meran ist ein Höhepunkt für Liebhaber der Südtiroler Tradition!
Programm MeranerTraubenfest 2011:
Freitag, 14.Oktober: Offizielle Eröffnung des Traubenfests um 11 Uhr,Traubenfestmarkt und verschiedene musikalische Darbietungen – Samstag, 15. Oktober: Traubenfestmarkt bis 21 Uhr. Marschshow und Konzert des “Pro Bass” Ensembles im Meraner Kursaal – Sonntag, 16. Oktober: Auftritte diverse Musikkapellen auf der Promenade (7 € Eintritt) bis 20 Uhr, Höhe- punkt ist der Festumzug mit Beginn um 14.15 Uhr
Das Kloster Säben in Südtirol
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Die Benediktinnerinenabtei Säben bei Klausen in Südtirol
Auf einem Felsen, 200 Meter oberhalb von Klausen im Eisacktal, liegt das Kloster Säben umgeben von malerischen Weinbergen. 4 Kirchen befinden sich heute auf dem Berg, welche auch auf auch für Besucher zugänglich sind: Die Marienkapelle, die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche und die Heilig-Kreuz-Kirche am höchsten Punkt der Anlage. Das Kloster selbst steht den Besuchern nicht offen. Das älteste christliche Zeugnis ist ein in Felsen gehauenes Taufbecken (4. Jhr.) Die 15 Benediktinnerinen leben auch heute noch in strenger Klausur und widmen sich vor allem dem Gebet und der häuslichen Arbeit, sie leben von Garten- und Landwirtschaft, Obst- und Weinbau aber betreuen auch Pilger und nehmen im Sommer Gäste im Gästhaus auf, da Säben nach wie vor ein sehr beliebter Wallfahrtsort ist.
Die Geschichte des Kloster Säben
Der Berg, auf welchem heute einer der schönsten Klosteranlagen Südtirols (neben dem Kloser Marienberg und die Klosteranlage in Karthaus) liegt, war schon in der Jungsteinzeit besiedelt und diente damals bereits als Kultplatz. In frühchristlicher Zeit wurde hier die erste Kirche gebaut und ab dem 6. Jhr. residierte ein Bischof in Säben, auf dessen Bistum Sabiona das heutige Titularbistum Sebena zurück geht. 960 wurde der Sitz des Bischof nach Brixen verlegt, an die für die mittelalterliche Reichspolitik so wichtige Brennerstaße. Säben blieb fürstbischöfliche Wehrburg und wurde Verwaltungszentrum der südlichen Gebiete des Bistums Brixen und auch zeitweise Sitz des Richters von Klausen. 1533 traf ein Blitzschlag die Bergfestung und äscherte diese ein. Erst 1,5 Jhr. später nahm sich der Klausener Stadtpfarrer Kanonikus Dr. Matthias Jenner der Ruine an. 1680 errichtete er auf dem Berg das Kloster, welches von den Nonnen des Salzburger Sitftes Nonnberg bezogen wurde. Durch Dekret des Brixner Fürstbischofs Johann Franz Graf Khuen wurde das neue »Kloster zum Heiligen Kreuz von Säben« 1686 feierlich eröffnet. Von da an hatte das Kloster schwere Prüfungen zu bestehen: mehrmalige Besatzung, Plünderungen und auch die Aufhebung des Klosters durch die bayerische Regierung, aber die Schwestern ließen sich nicht vertreiben. Seit 1910 lebt die Kommunität nach den Satzungen der Beuroner Frauenklöster. Der Weltkrieg unterbrach die aufstrebende Entwicklung der Südtiroler Abtei wieder, die nach 1918, nunmehr im Staat Italien, wieder notvolle Jahrzehnte durchzustehen hatte, aber die Verbindung zu den österreichischen und deutschen Abteien riss nie mehr ab, und der Hilfsbereitschaft der Mitbrüder und Mitschwestem nördlich der Brennergrenze war es zu verdanken, dass auf dem 18. Beuroner Generalkapitel 1974 der Anschluß Säbens an die Kongregation auch juridisch zustande kam.
Die Ruine des Hotel Paradiso im Martelltal
Auf 2.2160 m Meereshöhe, hinter dem Stausee am Ende des schönen Martelltales liegt die faszinierende rote Ruine des ehemaligen Luxushotel Paradiso, oder des Hotel Albergo Sportivo Valmartello al Paradiso del Cevedale wie es damals genannt wurde. Eingeschlossen von Kiefern und Lärchen und umgeben von 3.000ern besitzt diese Ruine etwas Mystisches und Paradiesisches. Gebaut wurde das Hotel Paradiso von 1933 bis 1935 von einer Aktiengesellschaft unter Oberst Emilio Penatti und dem Stararchitekten Gio Ponti aus Mailand. Wärend heute die Ruine rot ist, war damals das Hotel grün gestrichen. Anfreunden konnten sich die Bewohner des Martelltal nie mit diesem modernen Gebäude, architektonisch gesehen blieb es für die Marteller Bürger eine “Schupf” (Garage). Das Luxushotel für reiche Gäste verfügte bereits damals über 250 Betten, Post- und Telegraphenamt im Haus, Metzger, Konditor, Friseur, Masseur, Skilehrer, Lesesaal mit englischen Kaminen, Sauna und Taverne. Die Blütezeit des Hotel Paradiso im Martelltal dauerte nicht lange, sie fand bereits mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges ein jähes Ende. 1943 wurde das Hotel von der deutschen Wehrmacht besetzt und wurde als Erholungsgebiet für die deutschen Soldaten genutzt. 1952 wurde es an den Reeder Benati aus Venedig verkauft, welcher das Gebäude erweitern und rot streichen ließ, es jedoch nicht wiedereröffnete und seitdem leer steht. Im Jahre 1966 ging es in den Besitz der Südtiroler Brauereifamilie Fuchs über. Heute kann die Ruine des Hotel Paradies im Martelltal nur noch von außen besichtigt werden, dennoch kann man den Luxus und Charme der längst vergangenen Jahre spüren.
Cabrio Südtirol – Tour zum Gardasee
Nicht, dass es in Südtirol nicht schön genug für einen erholsamen Urlaub wäre, aber der wunderschöne nahegelegene Gardasee ist eine Cabrio Tour wert!
Die roten Alfa Spider Cabrios der Dolce Vita Hotels verkörpern das süße italienische Lebensgefühl und können in allen 5 Dolce Vita Hotels gemietet werden. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Sonnenterrasse geht es über die schöne Kurstadt Meran weiter nach Bozen und Richtung Süden bis zum Gardasee. Der Blick auf Torbole, die mediterrane Vegetation und die schroffen Berge am Ufer geben zu verstehen, warum bereits J. W. Goethe in seinem Gedicht “Mignon” von Italien schwärmt… “Kennst du das Land wo die Zitronen blühen?”. Die Dolce Vita Cabrio Tour führt uns nach einem Cappuccino weiter von Torbole über Riva nach Limone, spätestens da verstehen wir Goethe und die Sehnsucht nach Italien. Der malerische Ort Limone, mit seinen verwinkelten und steilen Gassen sowie terrassenförmig angelegten Limonaie (Zitronengewächshäuser), liegt am Fuße der steilen Felshänge am Westufer. Nach einem erfrischenden Aperol Spritz im Hafen von Limone geht die Rückfahrt von Limone über den Toblinosee in das Hotel zurück. Der Abend klingt im Dolce Vita Hotel kulinarisch aus, die letzten Momente an der Bar, mit Cocktail auf der Terrasse, umgeben von Palmen und Zitronenbäumen und Blick auf die Südtiroler Berge, würde auch Goethe wieder in seinen Gedichten festhalten wollen…
NEU im Preidlhof ****s: TomTom-Navigationsgeräte mit Cabriotouren
Für alle Cabriofans und für alle, die die schönsten Täler und Fleckchen von Südtirol und den umliegenden Regionen Italiens kennenlernen möchten…
…gibt es jetzt 10 Touren mit GPS Daten, die wir unseren Gäste auf eines unserer 3 TomTom-Navigationsgeräte laden und kostenlos für 1 Tag zur Verfügung stellen
z.B.
Um den Gardasee:
Naturns – Torbole – Limone – Tremosine – Toscolano – Bardolino – Naturns
Große Dolomitenrundfahrt
Naturns – Gröden – Corvara Stern – Valparola Pass – Cortina – Tre Croci Pass – Misurinasee – Dürrensee – Höhlensteintal – Toblach – Naturns
Weingärten im Südtiroler Unterland und der Kalterer See
Naturns – Kaltern – Tramin – Margreid – Fennberg – Kurtatsch – Kalterersee – Naturns
Rund um die Brenta
Naturns – Ultental – Val di Sole – Madonna di Campiglio – Molveno See – Mezzolombardo – Gampenpass – Naturns
...und noch viele mehr!







