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Archiv für die Kategorie „Wandern“

Baden in den Montiggler Seen

Inmitten von Misch- und Kieferwäldern und nicht weit entfernt vom Kalterer See, dem wärmsten Badesee der Alpen, liegen die Montiggler Seen. Gelegen in einer sehr günstigen Klimazone bildet der Montiggler See zusammen mit dem Biotop ein Naherholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Der große Montiggler See hat eine Länge von 700 Metern, eine Breite von 200 bis 300 Metern und liegt in einer Senkung des Mitterbergs. Der kleine Montiggler See liegt nordöstlich des großen Sees und hat die Form eines Halbkreises mit einem Durchmesser von ca. 300 Metern. Beide Montiggler Seen sind beliebte Badeseen in Südtirol und locken Wasserratten und Sonnenanbeter in die beiden Badeanstalten mit den schönen Liegewiesen an den Ufern, denn die Beurteilung der Badewasserqualität der letzten drei Badesaisonen fiel „ausgezeichnet“ aus.

Wandertipp Montiggler See: in der Nähe vom großen Montiggler See geht eine kleine Abzweigung zum Dorf Montiggl und südlich davon führt das Frühlingstal zum Talkessel des Kalterer Sees.

Der Montiggler See mit Blick auf das Biotop

Malcesine – die Perle am Gardasee

Nachdem wir die Orte Torbole, das Paradies für Surfer und Segler sowie Riva del Garda am Nordufer des größten See Italiens, besucht haben, führt uns unsere Cabriotour Südtirol nun weiter der Gardesana Orientale entlang nach Malcesine, am Fuße des Monte Baldo.

Die Skaligerburg – Wahrzeichen von Malcesine

Der pittoreske Ort zählt 3.500 Einwohner und umfasst auch die Orte Cassone und Navene. Malcesine ist die erste Gemeinde die zur Provinz Venetien zählt und einer der beliebtesten Ferienorte am Gardasee. Das malerische Ortsbild wird von der mächtigen Skaligerburg geprägt, dem Wahrzeichen der Perle des Gardasee, Die Skaligerburg, welche direkt über dem mittelalterlichen Ortskern liegt, wurde zuerst von den Römern und dann von den Barbaren bewohnt. Der Felsblock „malus silex“ auf welchem die Burg der Skaliger gebaut wurde, war auch Namensgeber der idyllischen Ortschaft Malcesine.

Die Geschichte von Malcesine

Im 12. Jhr. wurde Malcesine zur freien Stadt erklärt, doch bereits 1277 kam sie in den Besitz Alberto della Scalas, der zum Geschlecht der Skaliger gehörte.

Malcesine - die Perle des Gardasees

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Kalterer See – der wärmste Badesee der Alpen

Baden im Kalterer See

Nur mehr kurze Zeit und die Südtiroler Badeseen, darunter auch der Kalterer See, laden wieder zum Sonnen und Baden ein! Der Kalterer See ist mit einer Länge von 1,8 km und einer Breite von 0,90 km einer der größten See Südtirols. Der wärmste Badesee der Alpen erreicht Wassertemperaturen von 28°C und liegt in der Gemeinde von Kaltern, 14 km südlich von Bozen entfernt und erreicht eine maximale Tiefe von 5,6 Metern. Nicht nur der nahe gelegene Gardasee, auch der Kalterersee bietet verschiedene Wassersportmöglichkeiten wie Surfen, Segeln, Ruderboot und Tretboot fahren. Motorboote sind jedoch nicht erlaubt. Der Kalterer See ist vor allem als Namensgeber der Vernatsch Weine bekannt, welche in Kaltern und Umgebung angebaut werden.

Die Legende vom Kalterer See

Blick auf den Kalterer See (Südtirol Marketing/Clemens Zahn)

Wo sich heute der Kalterer See befindet, gab es einst eine Stadt mit bösartigen Bewohnern. Nur ein einziges Haus wurde von einer Familie bewohnt, die warmherzig war. Genau in diesem Haus kehrte Christus mit seinen Jüngern ein, um für Brot und Wasser zu bitten. Da der in Armut lebende Hausherr ihnen jedoch nur Wasser anbieten konnte, ging Petrus in die Stadt um nach Brot zu fragen. Petrus kehrte jedoch erfolglos zurück. Christus war enttäuscht darüber und verschüttete das vom armen Mann erhaltene Wasser, welches sich darauf hin in eine tosenden Strom verwandelte, die Stadt überschwemmte und so den Kalterer See entstehen ließ. In diesem See fischte fortan der gutherzige Hausherr und wurde so zu einem wohlhabenden Mann.

Fischen im Kalterer See

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Alpenrosen

Zwischen Mai und Juli, je nach Höhenlage, verzaubern blühende Alpenrosen Wanderer und Bergsteiger im gesamten Alpenraum.

Die Arten der Alpenrose

Die Alpenrose kann eine Höhe von 20 cm bis zu einem Meter erreichen und bevorzugt saure und humusreiche Böden. Es gibt zwei Arten von Alpenrosen: die Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum) und die Rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum). Beide Arten gehören zur Familie der Heidekrautgewächse. Meist kommt die zu der Gattung der Rhododendron gehörende Alpenrose, im der Bereich der Waldgrenze und höher vor.

Alpenrosen in Südtirol

Das Vorkommen der Alpenrosen

Die Bewimperte Alpenrose findet sich im ostalpinen Raum, vor allem in den Nördlichen und Südlichen Kalkalpen. In den Zentralalpen ist diese weniger beheimatet. Diese Gattung der Alpenrose gedeiht in Höhen auf 600-2500 Metern und bevorzugt steinige Hänge sowie Föhren- und Latschenwälder. Die Bewimperte Alpenrose unterscheidet sich zur Rostblättrigen Alpenrose dadurch, dass diese nur auf Kalk wächst, auch hat diese eine grüne Blattunterseite. Die Rostblättrige Alpenrose kommt vor allem in Höhen zwischen 500 und 2.800 m  in den Alpen, Pyrenäen, Jura, Apennin, den Karpaten und Balkan vor. Sie liebt bodensaure Nadelwälder und lichte Gebüsche, meidet aber kalkhaltige Böden. Für das Gedeihen der Alpenrosen ist ein guter und lang anhaltender Schneeschutz erforderlich, da diese Blumen sehr frostempfindlich sind.

Sind Alpenrosen giftig?

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Die Rittner Erdpyramiden

Die Rittner Erdpyramiden gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen in Südtirol. Die kegel- und turmförmigen Erdsäulen sind 10 bis 15 Meter hoch und sind das Wahrzeichen der Gemeinde Ritten, oberhalb der Landeshauptstadt Bozen.

Die Entstehung der Erdpyramiden

Die Pyramiden bestehen aus Moränenlehm, welcher in feuchtem Zustand lehmig ist und sich in trockenem Zustand zu einer sehr harten Masse verfestigt. Die Erdpyramiden haben sind im Laufe der Zeit durch Erosion gebildet. Durch ergiebige Regenfälle nach einer Trockenzeit wird der lehmige Hang aufgeweicht und rutscht gegen Tal. Das rutschende Material trennt sich vom trockenen Boden, dem Rand der Erosionszone, welcher durch Bäume geschützt ist und bildet dadurch eine Steilwand als Grenze. Damit sich eine Erdpyramide aus der Steilwand bildet, benötigt es einen Felsblock oder großen Stein, der den darunterliegenden feuchten Lehm vor dem Abfließen schützt, diesen darunter trocknet und so zu einer Erdpyramide formt.

Das Alter der Rittner Erdpyramiden

Das Alter und die Entwicklung der einzelnen Erdpyramiden auf dem Ritten kann nicht genau ermittelt werden, da hier zu viele Faktoren zusammenspielen. Sicher ist allein, dass diese durch die ständige Abtragung vergänglich sind. So bald der Deckstein von der Erdpyramide stürzt, ist diese nicht mehr vom Regen geschützt, wird durchnässt und zerfließt. Während sich aber die Erdpyramiden im unteren Teil auflösen, entstehen höher gelegen immer wieder neue beeindruckende Erdsäulen, die bewundert werden können.

Weitere empfehlenswerte Ausflugsziele in der Nähe der Erdpyramiden sind das Naturmuseum Bozen oder das MMM Sigmundskron!

Die Rittner Erdpyramiden

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