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Toskana zu Gast im Preidlhof ****s
Riesling & Gourmet – zwei Themen, die den November im Preidlhof zu einem Genusserlebnis der besonderen Art machen.
Vom 9. bis 16.November ist, im Rahmen des Gourmet-November-Naturns 2009, das große Thema im Preidlhof DIE TOSKANA. Weinliebhaber & Genießer kommen hier voll auf Ih
re Kosten: Weinreisen zu bekannten Winzern, Degustationen mit Top-Experten, Haubenküche mit Starköchen, Riesling-Gourmetmenüs….
unser Genusspaket für Sie:
- 9.November: Weinreise zum Weingut Elena Walch nach Tramin mit Gutsführung und Weinverkostung mit der Winzerin
- 10.November: Besichtigung des Weinguts Falkenstein, Franz Pratzner begleitet Sie durch die Weinhänge, den Keller und verkostet mit Ihnen seine Produkte
abends kreiert das Küchenteam ein 7 gängiges Riesling Gourmetmenü - 11.November: Starköching Cristina Mazzuoli vom Restaurant La Grotta aus Montepulciano (Toskana) zaubert für Sie ein Gourmetmenü auf Haubenniveau
- 12.November: Weinverkostung zum Thema Chianti Classico (Toskana) mit Baron Giovanni Ricasoli-Firidolfi, Schlossherr auf Castello di Cacchiano und dem Weinexperten Peter Dipoli
das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Internetseite!
Lassen Sie sich dieses Highlight der Extraklasse für alle Weinliebhaber und Gourmets nicht entgehen & sichern Sie sich gleich Ihr Luxus-Wohlfühlzimmer im Preidlhof.
Der Südtiroler Speck
Die geografische Lage von Südtirol im Zentrum Europas findet ihren Ausdruck im Speck: Nicht so stark geräuchert wie die Schinken im Norden und nicht so mild wir diejenigen im Süden. Das Ergebnis ist ein Produkt, das durch einzigartigen Geschmack besticht.
Der Südtiroler Speck ggA (geschützte geografische Angabe) ist ein leicht geräucherter Rohschinken, der mindestens 22 Wochen gereift ist. Aussergewöhnlich im Geschmack und unverkennbar im Aussehen, verdankt der Speck seine Einzigartigheit der traditionellen Herstellungsmethode. Diese wurde seit jeher vom Vater an den Sohn weitergegeben und ist seit 1996 von der Europäischen Union geschützt. Der Speck wird dabei nur leicht geräuchert, wobei der Rauch nicht wärmer als 20 Grad Celsius sein darf. Der Salzgehalt im Endprodukt darf fünf Prozent nicht übersteigen. Nur wenn alle Bestimmungen eingehalten wurden, wird schlussendlich in die Speckhamme die Marke “Südtiroler Speck ggA” eingebrannt und die Verpackung darf die Marke mit dem grünen Trägersteg tragen. Speck ist ein leicht geräucherter Rohschinken, dessen Rezept für die Gewürzkruste streng geheim ist.
Tolle Rezepte mit Südtiroler Speck finden Sie hier! Guten Appetit!
Südtirols 5. Jahreszeit – Törggelezeit
…wenn die Tage kürzer werden, der Herbst die Landschaft in eine bunte Farbenpracht verzaubert und die Apfel- und Traubenernte sich so langsam dem Ende neigt, beginnt in Südtirol die Törggelezeit.
Mit “Torkeln” hat das “Törggelen” ursprünglich nichts zu tun – auch wenn es manchmal so scheinen mag! Der aus dem Südtiroler Volksmund hervorgegangene Begriff “Torggl” bezeichnet die hölzerne Traubenpresse, was wiederum vom Lateinischen “torculum” abgeleitet wurde. Der von Mitte Oktober bis Ende November stattfindende Südtiroler Brauch trägt seinen Namen also nach dem früheren Ort seines Geschehens, heute wird die gemütlichere Stube dafür genutzt.
Seinen Beginn hatte der Brauch wahrscheinlich im Eisacktal, einem der Haupttäler Südtirols. Da die Bauern im Tal meist nur Weinberge besaßen und keine Weiden, überlegten sie sich einen Tauschhandel: Sie wollten den Bauern aus den oberen Lagen Südtirols ein paar Kühe mit
auf deren Weiden geben, sie sozusagen kostenlos bei ihnen einmieten, und damit die Bauern vom Berg sich wohlwollend zeigten, revanchierten sie sich mit einer ausgiebigen Weinprobe und einigen Leckereien. Einige Tage, bevor man den Bauer von oben erwartete, wurde geschlachtet. Daraus stellte man Surfleisch, Rippelen, Speck und Kaminwurz her. Dazu wurden Kraut und Knödel gereicht. Als Vorspeise bereitete die Bäuerin “Schlutzer”, Kasnocken, Spinatknödel und “Gerstsupp”. Nach der langen Wanderung war der Bauer vom Berg natürlich auch durstig und so servierte man ihm voller Stolz den “Nuien”(jungen, halb gegorenen Wein) und den “Susen” (süßen Traubenmost). Geröstete Kastanien, “Keschtn”genannt, Bauernkrapfen, Striezeln, Strauben und Tirtlen bildeten den krönenden Abschluss des Mahls. Eingeladen wurden auch alle Arbeiter und Hilfskräfte, die bei der Ernte dabei waren, um ihnen auf diese Weise zu danken.
Kälte kommt Weinbauern zugute
Lese der Weißweintrauben voll angelaufen – Späterer Erntebeginn – Schönes Wetter
Südtirol Überetsch/Unterland – “Die Kälte der letzten Tage hat sich bei einigen Sorten sehr gut auf die Qualität der Trauben ausgewirkt”, sagt der Traminer Kellermeister Willi Stürz. Die Lese der Weißweintrauben ist nun voll angelaufen – im Vergleich zum Vorjahr aber mit einer zwei- bis dreiwöchigen Verspätung.
“Wir haben mit der Weinlese erst begonnen, und zwar mit den jungen Anlagen und solchen, die wetterexponiert liegen”, sagt Hans Terzer, der Kellermeister der Kellerei St. Michael/Eppan. Durch die kalten Temperaturen bestehe kein Risiko der Fäulnis, nun müsse man weiterhin auf trockenes Wetter hoffen. “Wenn das Wetter mitspielt, werden wir in den mittelhohen und höheren Lagen eine recht schöne Ernte haben. Das Endergebnis hängt jetzt von der Witterung und von der Fleißarbeit der Weinbauern ab, die momentan in den Weingärten auslesen”, sagt Terzer. “Wir schauen, die Trauben so lang als möglich am Stock hängen zu lassen” sagt Andreas Pras, der Kellermeister der Kellerei Kaltern. Laut Prast haben sich die Trauben recht gut vom sommerlichen Pilzbefall erholt. Auch der Girlaner Kellermeister Gerhard Kofler ist zufrieden. “Letzten Wochen sah es für die Ernte verhältnismäßig schlecht aus. Dieses schwüle Wetter war ungünstig, aber durch den kalten Nordwind trocknen die Trauben”. Zwar sei der Zuckergehalt der letzten Jahre extrem hoch gewesen, heuer falle dieser niedriger aus, aber “wenn die Umstände so bleiben, werden wir am Ende der Ernte 80 bis 90 Prozent qualitativ hochwertige Weine im Keller haben”, sagt Kofler. “Der Regen der letzten Monate und Tage hat die heurige Ernte zu keinem einfachen Jahrgang gemacht. Jetzt zählt jeder Tag”, sagt Helmuth Zozin, der Kellermeister der Kellerei Manincor am Kalterer See. Man müsse heuer einfach sehr selektiv vorgehen, dann könne man schon zufrieden sein. Der Zucker- und Säuregehalt seien im optimalen Bereich.”Die kalten Temperaturen und der Nordwind der letzten Tage hat die letzten Regenfälle ausgeglichen”, sagt Willi Stürz, der Kellermeister der Kellerei Tramin. Stürz lobt den steten Einsatz der Weinbauern im heurigen Jahr, denn es war “ein extrem schwieriges Jahr”.
(aus der Dolomiten vom 24.09.08 von Wolfgang Jochberger und Katharina von Aufschnaiter)
und für alle Weinliebhaber folgender Tipp:
die Weinfestivalwoche “die 13.” im Dolce Vita Hotel Lindenhof mit Joachim Nischler und seinen beiden Sommeliers vom 08.11.-15.11.08
sowie die Rieslingtage in Naturns vom 04.11. bis 09.11.08
Riesling ist mein Lieblingswein
Eigentlich möchte ich ja Weinliebhaber sein aber leider verstehe ich nichts vom vergorenen Saft der Weintraube. Gut – zwischen Rot- und Weißwein kann ich grad noch unterscheiden, aber das ist dann auch schon alles!!!
Vom Elternhaus hab ich auch nicht besonders viel von der Weinkultur mitbekommen. Meine Mutter ist bekennende Quellwassertrinkerin und mein Vater gönnt sich ab und zu ein Bierchen – einziger Weinkontakt war/ist das jährliche Glas Kalterer See Wein zur Weihnachtsgans!!!!!
Gestern war mein großer Weintag! Mein Chef, Herr Perathoner vom Feldhof, begeisterter Weinliebhaber und sogar Sommelier hat mich zur Riesling Verkostung im Weingut Falkenstein hier bei uns im Dorf eingeladen. Diese strohgelbe Farbe hat mich sofort an die Getreidefelder in Neuseeland erinnert und die leichte Pfirsichnote umschmeichelt immer noch meine Nase. Und dann diese vornehme aber doch ausdrucksvolle frische Säure. Dieser Riesling hat mich überzeugt!
Vom 10. bis 17. November sind die Rieslingtage in Naturns und dann hab ich die Möglichkeit zwischen internationalen Rieslingen zu vergleichen. www.rieslingtage.com - Vorerst hab ich aber 10 Flaschen Riesling im Keller eingelagert. Probieren Sie doch auch einmal ein Glas – muss ja nicht der vom Falkenstein sein. Zum Wohl!





