Die Vinschger Marille
Wenn in einem Raum eine Vinschger Marille liegt, dann duftet der ganze Raum und in keinem anderem Tal wie dem Vinschgau gedeiht die Marille (Aprikose) besser! Diese Südfrucht liebt die Sonne, die Wärme, etwas Wind, wenig Regen und all diese findet die Marille im Vinschgau. Rund um Laas haben sich viele Bauernhöfe in den geschützten Hochlagen wieder auf den Marillenanbau besonnen, die Hausfrauen und Vinschger Gäste freut es, denn wer kann denn den vielen süßen Versuchungen wie Vinschger Marillenknödel, Marillen-Marmelade (sehr gut in den Faschingskrapfen) und Marillenkuchen oder einem Marilleler wiederstehen?
Herkunft: Die Marille oder Aprikose (lat. Prunus armeniaca) gehört zu den Rosengewächsen und kommt ursprünglich aus China, man kultivierte sie dort bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille dann nach Griechenland und Italien und die Römer verbreiteten sie 70 v. Chr. in ganz Europa.
Frucht: Die rundliche Frucht hat zu Anfang eine grünlich – gelbe, dann aber eine sattgelb bis orange Schale.
Geschmack: Die Marille ist saftig und hat einen typisch süß – säuerlichen Geschmack.
Reife: Geerntet wird zwischen Mitte Juli bis Mitte August.
Inhaltsstoffe: Marillen beinhalten sehr viel Beta – Carotin (Vorstufe von Vitamin A), das für gutes Sehen, gesunde Haut und Schleimhaut und die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen verantwortlich ist. Die Kombination von Folsäure, Kupfer und Eisen macht Marillen zum idealen Obst für blasse und blutarme Menschen. Hervorzuheben sind auch die hohen Werte an Niacin (für Nerven und Spannkraft), Vitamin C (Immunsystem) und Kalium (Wasserhaushalt, Muskelkontraktionen ). 100 Gramm Vinschger Marillen haben 43 Kalorien/180 Kilojoule.
Nicht zu versäumen!
- “Marmor & Marille” in Laas vom 05.08.11 bis 07.08.2011
- “Wenn im Vinschgau die Marillen blühn…” Frühlingswanderung mit Karl Perfler am 13. April – hier Infos und Anmeldung!



